Kapazitätsentwicklung

Um die Umsetzung der in Komponente I herausgearbeiteten Empfehlungen zu unterstützen, sind flankierende Maßnahmen zum lokalen Capacity Development (Schulungs-, Fortbildungs- und Trainingsmaßnahmen) geplant.

Workshop South Africa, Foto M. HarbachEine Erkenntnis der Phase I des IWRM Südafrika-Vorhabens war, dass die nationalen Institutionen in Südafrika zwar über ein sehr gutes technisches Know-how verfügen, ihnen aber wirtschaftswissenschaftliches Ergänzungswissen fehlt, um ihre Regulierungsrolle voll ausfüllen zu können. Auf regionaler und lokaler Ebene fiel hingegen eher ein Mangel an praktischer Erfahrung und Wissen auf. Um eine verbesserte Partizipation und ein Plus an "ownership" zu erreichen, sind daher verschiedene Aktivitäten notwendig.
Parallel dazu muss für eine nachhaltige Umsetzung der Projektergebnisse die Durchsetzungsfähigkeit der Institutionen untersucht und gegebenenfalls verbessert werden.

Nach Erfahrungen aus der Phase I, aber auch vieler anderer Projekterfahrungen der Wasserforschung und der Entwicklungszusammenarbeit, ist eine weitere Erfolgsvoraussetzung zu erreichen, dass ein dauerhaftes Eigeninteresse der Beteiligten an der kontinuierlichen Verbesserung und Anwendung des vermittelten Wissens und der trainierten Fähigkeiten besteht ("incentive engineering").

 
 

Capacity Development beinhaltet:

Workshops zu Wassertechnik und Anlagenbetrieb

  • Wasser-Effizienz
  • Modifizierte VRM Technologie
  • Refurbishment & modulare Erweiterung der Abwasserbehandlung
  • Pre-fabricated environmental packaging systems
  • Betrieb von Anlagen, Systemen und Unternehmen der Wasserver- und -entsorgung